







Gestern Abend nahmen wir den etwas beschwerlichen Weg nach Charlottenburg auf uns, um das Gallery Weekend durch einen Besuch von Bruno Brunnets neuer Galerie Vittorio Manalese einzuläuten. Einem vorab erschienenen Artikel der FAZ konnten wir entnehmen, dass Brunnet, der zusammen mit Nicole Hackert und Philipp Haverkampf Contemporary Fine Arts betreibt, "Bock auf Frischfleisch" hat und so sahen wir konsequenterweise Arbeiten von 15 jungen Künstlern, darunter z.B. Max Frisinger, Jan Koch und Yasmin Müller.
Die zum Teil fast schon petersburgsche Hängung sowie die Vielzahl der Besucher machten es mitunter nicht leicht, sich auf die unterschiedlichen Positionen zu konzentrieren – doch dank lauen Frühsommertemperaturen und Bierzelt glich der erste Akt der Gruppenausstellung Ein Fest für Boris (benannt nach einem frühen Thomas Bernhard-Drama und kuratiert von Aurelia Sellin) ohnehin eher einem Sommerfest. Auch der ungewöhnliche Name der Galerie selbst ist übrigens ein Zitat: Vittorio Manalese verweist auf den Mafiafilmklassiker Le Clan des Siciliens aus dem Jahr 1969.

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