Donnerstag, 21. Januar 2010

Vladimir Karaleev - pro forma

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Trotz Examensvorbereitungen gönnten wir uns gestern zumindest ein wenig Fashion Week-Luft und besuchten die Präsentation von Vladimir Karaleevs Kollektion pro forma.

Wenn wir im Alltag etwas der Form halber tun, dann geschieht das meist mit einer gewissen Zurückhaltung, denn unser Herz schlägt nicht unbedingt für die Sache, wir meinen vielleicht, nur einer Etikette entsprechen zu müssen. Ganz anders bei Karaleevs Kollektion pro forma, hinter deren Titel eigentlich gleich mehrere Ausrufezeichen stehen müssten. Hier steht die Form als autonomes Element der Kleidung im Mittelpunkt. Befreit von funktionalen Zwängen und vordergründig dekorativen Aufgaben macht sie sich den Körper zur Bühne und ist ganz im Sinne des l'art pour l'art Form um der Form willen.

Karaleevs Affinität zur Kunst, welche sich in der Vergangenheit durch Projekte wie Fabric/K sowie die Wahl von Galerien als Präsentationsorte gezeigt hat, wurde diesmal durch die Art der Präsentation Rechnung getragen: Dem skulpturalen Moment seiner Entwürfe entsprach in konsequenter Weise die Inszenierung, bei der die Models gleich Statuen unbewegt an wechselnden Standpunkten die Kleidung vorführten. Transparente Kleider mit asymmetrischem Abschluss standen hier neben opaken Entwürfen aus dicken, schweren Stoffen mit komplexen Faltenwürfen. Farblich sahen wir Beige- und Grautöne in unterschiedlichen Schattierungen sowie als Highlight ein kräftiges, an Yves Klein erinnerndes Blau, das in mehreren Kleidungsstücken auftauchte. Ein weiteres wiederkehrendes Element waren die fehlenden Säume, wodurch trotz der Klarheit der Entwürfe nie ein Eindruck von Gefälligkeit, sondern vielmehr von Unfertigkeit und Rauheit im besten Sinne entstand.

2 Kommentare:

Hanna hat gesagt…

Love the first dress!

façon aesthetics hat gesagt…

oh, das zweite kleid! wie ein kartoffelsack, aber in schön!